BLUTSBRÜDER: Wem bin ich der Nächste - mit Pfarrer Rainer Maria Schießler

Shownotes

Host Dominik Hoffmann und Patric Nohe (Pressesprecher beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes) im Gespräch mit Pfarrer Rainer Maria Schießler. Aufgrund unkonventioneller Seelsorge und medienwirksamer Aktionen gilt Pfarrer Schießler als „einer der bekanntesten Kirchenmänner“ in Bayern. Seine eigene Talkshow Pfarrer Schießler wurde von Dezember 2012 bis 2015 beim Bayerischen Rundfunk produziert und ausgestrahlt. 2020 startete er mit der Katholischen Erziehergemeinschaft den Bildungspodcast PAUSENGONG, wo er mit seinem Co-Gastgeber u. a. Gäste wie Uschi Glas und Ministerpräsident Markus Söder interviewt hat. Ob als Taxifahrer oder Wiesn-Bedienung - Pfarrer Schießler möchte nah bei den Menschen sein.

Die Themen: Volunteer bei der WM 2006; Durch die Wiesn bekannt geworden; Mann des Wortes Gottes; Um die Seelen zu sorgen; Taxifahrer als Student; Gelebte Solidarität; Blutspende-Aktion im Kath. Pfarramt St. Maximilian; Kirche als Ort für die Blutspende; Furcht als Respekt vor einer Herausforderung; „Hoffnung bedeutet Leiden an der Wirklichkeit und die Leidenschaft für das Mögliche“; Keine Angst vor der Blutspende; Jede Generation braucht ihre BlutspenderInnen; Helfen tut gut

Aktion Knochenmarkspende Bayern: https://akb.de/ Alle Infos auf https://www.blutspendedienst.com Anmerkungen und Fragen an hello@washeldentun.de

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00:00:03: Herzlich Willkommen zu Was Heldentum Blutsbrüder, ein Format in Kooperation mit dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes.

00:00:10: Mein Name ist Dominik Hoffmann und bei mir ist der Pressesprecher des Blutspendendienstes Bayerischer Rotenkreuzes Patrick Nohe.

00:00:16: Hallo Patrick Grüß dich

00:00:17: Ich freu mich

00:00:17: hallo.

00:00:19: Unser heutiger Gast gilt durch unkommissionelle Seelsorge und medienwirksame Aktion als einer der bekanntesten Kirchenmänner in Bayern.

00:00:27: Das habe ich in meinen Vorbereitungen gemerkt, seine eigene Talkshow Farrer Schießler wurde von Dezember zwölf bis zweitausend fünfzehn beim bayerischen Rundfunk produziert und ausgestrahlt.

00:00:38: Zwei tausendzwanzig startete er mit der katholischen Erziehergemeinschaft den Bildungs Podcast Pausengong wo er mit seinem Co-Gastgeber unter anderem Gäste wie Uschi Glas unter unserem Ministerpräsidenten Markus Söder interviewt hat.

00:00:53: Besonders interessant finde ich, dass der bunt bayerische Sprache Phara Schießler als dialektalen Menschenfischer bezeichnet und ihm deswegen im Jahr die bayerischen Sprachwurzel verlieh.

00:01:06: Endlich mal ein Gast Patrick mit dem wir es heute aufnehmen können!

00:01:11: Ich freue mich sehr das er da ist.

00:01:12: herzlich willkommen Phara Rainer Maria Schießlar.

00:01:16: Hallo Schön, dass Sie dann... wie fühlen sie sich heute?

00:01:20: Gut.

00:01:20: Naja bis über Nacht!

00:01:21: Ich bin jetzt um zwei Uhr früh von einer Benefitsveranstaltung für Sternstunden in Kamen heimkommen.

00:01:28: War ganz ein toller Abend, war Mischung mein Buch, mein letztes Buch Engler vier Pfoten und Musik unter anderem Hans Berger der jetzt erst an Orlando Di Lasso preisbekommen hat die Ikone der Volksmusik, Zittermusik.

00:01:44: Also es war ein ganz toller Abend im Freien in so einem Vierkanthof und ich bin da ganz geflasht.

00:01:50: Aber ich musste nachts noch irgendwann um zwei Uhr weiter hauen.

00:01:54: Man wär ja nicht jünger, gell?

00:01:56: Ja man schleppt das hinten nach.

00:01:57: Früher war das kein Problem gewesen.

00:02:00: Da hast du elf Stunden auf den Wiesn gaben bis zum Vorgang bis fünf in der Früh und dann muss gleich wieder aufs Wiesnen raus

00:02:06: schlafen.

00:02:07: Schlafen war einmal aber das ist halt vorbei

00:02:11: Da kann ich nur beipflichten.

00:02:13: Ja,

00:02:13: wir als Jungväter.

00:02:15: Wir können das nachvollziehen... ...als

00:02:16: Väter her.

00:02:19: Wiesen ist natürlich auch etwas, wo sie bekannt wurden.

00:02:23: Sie haben auf der Wiesn gearbeitet jahrelang und dann ihre Einnahmen gespendet?

00:02:29: Ich bin eigentlich durch die Wiesnen bekannt geworden weil das habe ich aber gar nicht vorher auf dem Plan gehabt.

00:02:33: Aber im Jahr zwei Voluntüber der WM hat sich es dann schon rumgesprochen.

00:02:39: da macht er Pfarrer mit In dem Herbst waren die Wiesen und das war natürlich dann der Bringer.

00:02:45: Warum?

00:02:46: Es ist wie wenn du einen Altbau, neue Architektur einbaust.

00:02:50: Niemand erwartet auf den Wiesen, dass er im Fahrrad trifft.

00:02:53: Und das habe ich zuerst gar nicht am Schirm gehabt aber dann ging es los!

00:02:58: Ich wollte das einfach nur mehr ausprobieren, wie das so ist und vor allem ob das wirklich so stimmt... Dass man da so schnell, so leicht gelbt verdient, stimmt nicht.

00:03:09: Und dann war mir klar, ich muss das einordnen in einer höheren Gattung und die höhere Gattungen waren.

00:03:16: Ich suche mir einen Ziel für den sich hier unterwegs sein kann und so bin ich dann auf die Lotte Latrus getroffen.

00:03:22: Die hat der Zentrum der Hoffnung in Abidjan, Côte d'Ivoire, wo wir uns so schwer da haben im Fussball.

00:03:30: Dann habe ich sie gefragt, ob ich für Sie arbeiten darf.

00:03:33: Und dann sage ich, ob Sie das Geld will, was Sie hier verdienen und damit dieser riesige Spendenwerk entstanden.

00:03:39: Ich hab so viel sammeln können nicht nur, was wir verdienen sondern wo sich Leute hochschlossen haben.

00:03:43: Das mit meinem Geld und dessen tolles Feeling ist vielleicht einmal mein Schock an der Himmelstür ein Sterbehaus für ätzgeramte Jugendliche entstehen konnte.

00:03:52: Das befriedigt Ihre.

00:03:54: Vor allem wenn man das ja wirklich sozusagen auch übertragen und mit eigener Hände Arbeit gestaltet und aufgebaut hat, auch wenn man jetzt nicht vor Ort war.

00:04:02: Aber trotzdem hart dafür gearbeitet und jeder der die Wiesen kennt und lebt weiß wie hart der Job an der Wiesenbedienung ist, dass man das dann wirklich so hinbekommen hat und so aktiv...

00:04:12: Also ich wollte es ein bisschen erlauben.

00:04:16: Es waren diese letzten zehn oder hundertzehn Prozent.

00:04:21: Du hast eigentlich nicht mehr gekonnt.

00:04:23: Du warst übermütig, du warst fertig aber du hast noch mal was rausholen können weil du gewusst, für wen du's magst.

00:04:29: Und wenn ich da mit meinem Schlitt mit meinen zwanzig Händl durchs Zeitkrempel bin, und ich meine, na wieso tue ich mir das an?

00:04:36: Dann habe ich nur die Bilder der Menschen vor Augen gehabt, die hier dasein sind.

00:04:41: Und dann hast du noch mehr ein Energieschub gekriegt!

00:04:44: Ganz unabhängig davon dass du es jetzt geschafft hast was für eine tiefe Befriedigung des einen dir auslässt.

00:04:51: Bei Ihnen finde ich auch ganz besonders, das kommt ja auch in der Vergangenheit immer raus.

00:04:54: Dass Sie den Kontakt zu dem Menschen suchen als Taxifahrer oder ob da Wiesen sich schauen und sich das an wollen rein in das Leben die Menschen berühren kennenlernen so kommt es.

00:05:04: Ja das ist ja auch mein Material.

00:05:06: Sonst hätte ich ein Buckle-Fahrer bei der Bus werden können wenn's nicht um Menschen geht.

00:05:10: Da hast du noch einen sporadischen Kontakt an der Haustür aber ich wollte ja Seelsorger werden.

00:05:15: Ich will der Mann des Wortes Gottes werden dass er durch Christus seine Menschen ergangen ist.

00:05:21: genauso machen.

00:05:23: Und ich denke, dass dann gerade bei so spontanen Begegnungen in Verkürzen war ein junges Paar da die haben ja erstes Kind viel zu früh jetzt verloren Und haben gesagt, können wir irgendwas machen?

00:05:34: Dass ich mir das abschließen kann.

00:05:36: Dass man es verabschieden

00:05:37: könnte.".

00:05:38: Das geht ohne Vorbereitung aber du musst halt einfach nur da sein und ... Wir haben dann eine schöne kleine Zeremonie an der ISA gemacht und beim Hormge haben wir dann gedacht Siegstas!

00:05:49: Das ist eigentlich in Rheinfall mein Beruf sich um die Seelen zu sorgen damit sie wieder neuen Mut schöpfen, damit sie weiterleben, damit nicht depressiv werden damit sie der Natur auch ihren Raum lassen.

00:06:02: Das war da das Thema zum Beispiel, die Natur hat ihr recht ob Leben entsteht oder nicht?

00:06:07: Nicht wir.

00:06:08: und es geht nicht darum sich der Natur blind unterzuordnen sondern sich mit ihr zu solidarisieren und eher zu sagen das ist deine Angelegenheit und ich gehe mit dir

00:06:20: für die Menschen da sein.

00:06:21: Das ist eine gute Überleitung zu uns, zu euch zum Blutspendendienst.

00:06:26: Für jemanden auch Blutspenden den man nicht kennt das ist ja auch immer relativ häufig so.

00:06:31: ein Punkt darüber sprechen wir auch recht häufig dass wir sagen okay wenn wir die Menschen kennen und haben viele Beispiele gehabt dann wird's nahbarer dann weiß man wofür man das macht.

00:06:41: anders herum ist es natürlich auch so dass wir ja die Menschen nicht kennen für die wir jetzt auch Blut spenden.

00:06:46: Ja, absolut.

00:06:47: Ich glaube was hier sich auch so rauskristallisiert hat ist der Begriff der Selbstlosigkeit und einfach sich selbst in den Dienst des großen Ganzen der Gemeinschaft zu stellen und das kann auf ganz verschiedene Arten und Weisen gelingen und die Blutspende ist auch ein Teil dessen.

00:07:02: Also ich muss einfach zu mir sagen, ich sitze ja wirklich auf der Sünderbank gekannt mit wirklich zweifach Forzen.

00:07:10: erstens warum komme ich erst mit sechs oder vierzig Jahren drauf also Wiesenbedienung werden kann?

00:07:16: Warum habe ich nicht ein Student damit schon angefangen?

00:07:18: Und zweitens, wieso komme ich erst mit drei und sechzig drauf, dass ich Blut spenden kann.

00:07:23: Ich habe Erklärung dafür, das soll aber keine Entschuldigung sein.

00:07:26: Die Erklärungen ist, sie bin sechszig geboren.

00:07:29: Ich weiß nicht wie damals es gelaufen wäre, da zum Blutspenden gegangen ist.

00:07:32: Das war überhaupt kein Thema bei uns!

00:07:36: Es wurde gar nicht thematisiert, weder zu Hause noch in der Schule.

00:07:39: Noch in der katholischen Freiwolle war.

00:07:41: wir waren mit Hilfsorganisation zusammen es ist ja niemand davon zugekommen so wie ich jetzt das macht mit dem Podcast dass da vielleicht einer von BRK kommen und gesagt hat haben schon mal dran gedacht nichts gar nix.

00:07:54: man hat's ja nicht einmal geweigert Wir haben das ja nicht einmal ignoriert, sondern es war gar nicht da.

00:08:00: Man hat schon gehört, da gibt's welche die machen das!

00:08:03: Dann war ich Taxifahrer als Student.

00:08:05: Mein liebster Job war Bluckkonserve rumkotschieren.

00:08:09: Meine besten Gäste quatschen nicht viel... Schwabbeln dahin und du tust was Gutes

00:08:13: dabei.

00:08:15: Und selbst dort bin ich nicht auf die Idee gekommen, dann habe ich als Pfarrer mir so vorstellen, ich hab Blutspendeaktionen in meiner Kirche organisiert aber da hat auch keinem Moment daran gedacht dass sich mich da hinlegen könnte.

00:08:29: und jetzt war es der Kontakt mit jungen Menschen, mit Studenten, die seit dem achtzenden Lebensjahr, seit sie dürfen alle acht Wochen hingehen.

00:08:39: Ja, wieso gehst jetzt du da nicht hin?

00:08:43: Und ich hatte keine Antwort.

00:08:45: und dann war mir klar, ich muss irgendwie nur senden.

00:08:46: Ja,

00:08:47: warum eigentlich nicht?

00:08:48: Und das ist häufig so, dass es auch manchmal bewusst sein reinmuss.

00:08:51: Wie oft sagen wir das?

00:08:52: Das

00:08:53: ist ja auch unsere tägliche Arbeit.

00:08:54: einfach dafür Sorge zu tragen, dass dieses Thema weitergetragen wird.

00:08:58: und viele Menschen sagen genau die gleiche Erklärung und das ist ja überhaupt nicht schlimm, dass sie sagen, das Thema ist mir nicht so bewusst, das ist nicht so präsent.

00:09:09: einfach dafür sorgen, dass diese Präsenz weiter steigt und noch mehr Menschen mit diesem Thema erreichen.

00:09:15: Die meisten Menschen fangen an wenn ein Bekannter gerettet wird durch eine Blutspende?

00:09:21: Ja aber ich muss sagen, ich habe mir schon die ganzen Arztserien, da herst du sie daran, steckt noch neue Konzerfe auf usw.. Da fragt sich niemand, wo kommen die Dinge her?

00:09:31: Die kommen von uns her.

00:09:35: Es gibt bei der Organspende diesen tollen Satz.

00:09:38: Jeder ist ein potenzieller Spender aber immer Empfänger und genau selber gut für die Blutspende.

00:09:44: Ich spenne ... nicht, weil es irgendwann einmal von einem anderen Krieg oder brauche.

00:09:49: Ich bin froh, wenn ich es nicht kriege!

00:09:51: Wir haben mit unserer Aufrüstung und der Bundeswehr eine Ausstattung.

00:09:55: Der Kanzler hat gesagt wir starten sie aus damit wir sie nicht gebrauchen müssen.

00:09:59: Und so ist das ja eigentlich auch.

00:10:02: Es geht einfach darum dass das nicht vom Himmel fällt Dass es ein solidarischer Akt ist in einer Gesellschaft, woran mangelt unsere Gesellschaft am meisten?

00:10:12: an unbewusst gelebter Solidarität.

00:10:15: Aber ohne die funktioniert das ja gar nicht.

00:10:17: Stichwort Ehrenamt – was ihr beim Roten Kreuz erlebt sehr auch davon wie viele ehrenamtliche da sind, die nur präsent sind bei Großveranstaltungen einfach nur da sind und damit eine Gefühle der Sicherheit geben.

00:10:33: Also da muss ich schon sagen, nicht dem moralischen Zeigefinger.

00:10:36: Aber man hätte ... Ich war wirklich dankbar gewesen, wenn ich da viel früher drauf hingestoßen worden wäre.

00:10:42: Nicht du musst sondern hast du dir schon mal überlegt was du für einen Einsatz für die Gesellschaft bringst?

00:10:47: Der überhaupt nicht wehtut.

00:10:50: Das muss auch noch gesagt sein im Gegenteil!

00:10:54: Mein Körper wieder in Ordnung gebracht hat immer große Schwierigkeiten mit Bluthochdruck.

00:10:58: Ich hab absoluten Topblutdruck, hundertzwanzig zu achtzig.

00:11:04: Wenn ich meine Routine-Untersuchung bin und die wieder misst, dann machen wir mir High Five.

00:11:08: Die Helferinnen und ich.

00:11:10: Und jetzt sage ich da woher ich das habe?

00:11:12: Adalos!

00:11:13: Das war die medizinische Maßnahme im Mittelalter.

00:11:16: Ja.

00:11:17: Die waren auch nicht blöd damals.

00:11:18: Ah!

00:11:19: Die waren nur früher droh.

00:11:20: Richtig.

00:11:22: Würden Sie sagen... ...die Bereitschaft zur Solidarität hat nachgelassen?

00:11:27: Wir sind bequemer geworden, nehmen nochmal den Bereich Organspende.

00:11:33: Was ist denn dabei?

00:11:35: macht diese Widerspruchslösung?

00:11:37: Wer nicht will das, so ist wenigstens Song!

00:11:40: Ja ich weiß ja nicht was wenn's da bis Fragstein-Iren immer gibt sie her Ich weiß auch nicht, einfach aktiver da mitwerken.

00:11:52: Du wirst ja nicht gezwungen dazu!

00:11:54: Ich möchte nur dass du dich entscheidest, dass du sagst, du bist bereit oder du bist nicht bereit?

00:11:59: Es ist ein Anonyme, du druckst ja kein Schild um einen Hals und ich werde dir deswegen jetzt nicht schimpfen weil du sagste dafür, die kommt aber ganz spannend hin in die Frage.

00:12:07: für mich selbstverständlich.

00:12:10: Stammzellen... Spende?

00:12:14: Typisierung.

00:12:15: Ich gehe überall hin, wo ich schon in der Datei drin bin.

00:12:19: Einfach einmal anzuzeigen, das ist eine Selbstverständlichkeit, dass ich hier da bin.

00:12:24: Morgen brauche ich dich und dann ist es für dich eine Selbstständigkeit für mich da zu sein.

00:12:28: Und so funktioniert halt eine Kommunia, eine Gemeinschaft!

00:12:32: Und das geht aber auch glaube ich dann nur noch mit Vorbildern, indem man das sagt und darüber spricht.

00:12:36: Indem man es irgendwie zeigt...

00:12:37: Die braucht keine moralischen Zeigefinge, die brauchen nur Leute, die es tun!

00:12:40: Genau.

00:12:40: Wenn ihr heute in mein Arbeitsgerät in den Bibeln eischaut, da gibt's weder Heldentum, da gibts weder Vorschriften.

00:12:45: Christus hat kein einziger Vorschrift gebracht, er hat nur ein Gebot geäußert, dass was liebt, denn liebe deine Nächsten.

00:12:51: Und selbst des ist in sich widersprüchlich weil Liebe Konzer gar nicht gebieten sondern Liebe drängt sich aus eigentlich.

00:12:58: Passiert.

00:12:59: Für mich ist Blutspenden gar nicht besagt.

00:13:01: Es ist der Selbstverständlichkeit geworden, alle acht Wochen ... Ich sag dir mir, bist du schlapsig für einen Kaffee und dann wirst du mir alles machen.

00:13:11: Aber das habe ich nur ein bisschen darüber gewitzelt.

00:13:16: Die Leute, die ich da treffe, sind mir wieder wichtig.

00:13:18: Und schon bin ich wieder bei dieser Seelzeuge und das auf den Menschen zugehen.

00:13:22: Was sie da kontaktisch abknüpfen können ist unglaublich!

00:13:25: Sie haben vorhin erwähnt dass in einem kirchlichen Rahmen Blutspenden organisiert haben?

00:13:30: Ja,

00:13:31: bei mir über die Maximilianskirche ist der Rigorisch der Kirchmönche und da haben wir... ich habe jedes Jahr eine große Fahrzeugstegnung am letzten Sonntag vor den Ferien.

00:13:39: Und dann haben wir gesagt, Mensch, Sommerfest ist dabei!

00:13:42: Da werden wir dann ein paar Ligen aufbauen in der Kirche und wer will können, dass sofort zum Blutspenden gehen.

00:13:51: Das war aber nur ein singulärer Akt weil es waren zu wenig da.

00:13:56: Ihr braucht eine gewisse Anzahl, damit sie den Aufbau einer externen Minde aufpallont und so weiter.

00:14:01: Aber die Idee war cool!

00:14:02: Wir haben es dann in der anderen Weise wiederholt zwischen Corona.

00:14:06: Wir haben Corona-Tests gemacht in der Kirche.

00:14:08: Das war ja nicht zu dieser große Aufwand bei der Blutschmende... aber das war toll!

00:14:14: Warum denn jetzt eine Idee weiter denken?

00:14:16: Wir haben viele Kirchen, die wir irgendwann immer brauchen.

00:14:19: Warum wird nicht so eine Kirche ist sogar noch ein inhaltliche Entsprechung da?

00:14:23: Warum wird zur Kirche nicht die zentrale Blutspende Ort hier in München?

00:14:28: Wir sind

00:14:29: immer auf der Suche nach guten Locations.

00:14:30: Das finde ich nämlich auch!

00:14:31: Vor allem im Sommer ist es schön kühl.

00:14:32: Ja, genau voll genau.

00:14:34: Ein Ort wo auch irgendwie Nächstenliebe... Wir haben uns gerade schon besprochen aber auch irgendwie dargestellt wird.

00:14:39: man fühlt sich auch so das wäre doch eine super Gegebenheit.

00:14:43: Und so geht es ja ums Blut.

00:14:45: Ja!

00:14:46: Trinkt mein Blut, natürlich trinken wir kein Blut und wir essen kein Menschenfleisch oder keine Karnevalen.

00:14:51: Es geht um die Bilder diese Einsetzungsworte Jesu meine nämlich der Ganzhingabe.

00:14:58: Ich predige es immer meinen Hochzeitern vor und sage Schatz ihr sprecht nichts anderes als die Worte Jesus.

00:15:04: Nimm mich, fröss mich, trinke mich ich schenk dich dir ganz und gar ohne Abstriche und ohne Einschränkungen.

00:15:11: Also die innerliche Entsprechung, da sie direkt aufdringen.

00:15:15: Dass man aus einem Kirchenraum der frei geworden ist oder den man sogar abteilen kann.

00:15:20: Da denke ich zum Beispiel am Mainem dass er eine dauerhafte Einrichtung ist das man ihn immer aufbauen muss und wer Blutspenden will der geht in die Kirche rein und zwar in eine Kirche die auch noch betrieben wird.

00:15:30: Ich möchte nie, dass Leute irgendwann einmal in meine Kirche reingehen und sagen das war mal eine Kirche.

00:15:36: Ich möchte, dass sie sagen es ist eine Kirch.

00:15:38: Hier wird Gottesdienst gefahren und ich werde Bluggespenne zum Beispiel.

00:15:42: Also cool!

00:15:43: Absolut.

00:15:44: Ja... Ich finde auch, dass es einfach ein tolles Zeichen auch und ich finde auch diese Initiative die Sie jetzt gerade erwähnt haben, finde ich großartig möchte ich noch ganz kurz sagen, wenn ihr da draußen plant Blutspendetermine euch zusammenzuschließen.

00:16:00: Natürlich haben wir so eine Mindestanzahl aber wenn die nicht erfüllt wird macht es trotzdem und ändert einfach einen unserer bestehenden Termine freuen wir uns auch sehr und ihr habt ja auch die Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten und dann entsprechend auch Fotos zu machen etc.

00:16:15: also schließt euch gerne zusammen wenn das über die Kirche geht natürlich ganz wunderbar aber auch sonst in irgendwelchen Gruppen mit Organisationen kommt geschlossen auf uns zu finden wir großartig und unterstützen wir nach Leibeskräften.

00:16:27: Ich bin immer oben auf der Theresienhöhe, alles wunderbar organisiert wirklich vom Online-Termin bis Empfang und Untersuchung

00:16:35: usw.,

00:16:37: aber das ist halt im Keller denke ich mir oft, da ist kein Schaufenster, da kann ich keine Werbung ausnehmen.

00:16:43: Wäre ich jetzt in einem anderen Raum mit dem niemand rechnen?

00:16:47: Ich bin so ein Kerngerrahmen wo du optisch darauf hinweisen musst hast heute auch schon wieder früh mehr Laufkundschaft.

00:16:54: Also wir können uns gerne zusammensetzen mit unserem Gebietsreferenten auch für München, der freut sich auch immer.

00:17:00: Wir sind immer auf der Suche nach neuen Locations und es ist uns auch wichtig dass wir bei den Menschen sind das wir diese mobilen Blutspendetermine anbieten, dass wir es den Leuten so einfach wie möglich machen Blut zu spenden und dann eben immer wieder überall in der Fläche unterwegs sind um den Leuten da die Option zu geben, Leben zu

00:17:19: retten.

00:17:19: Aber ich treffe immer Leute, es existiert wirklich noch die Mehr- oder das kolportierte Missverständnis, dass das gefährlich sein kann und nicht eindrecklich ist, nur ganz wenige geeignet sind zu spenden.

00:17:39: Das sind viele Vorurteile unterwegs und sie müssen ausgeräumt

00:17:43: werden.

00:17:45: die nicht dazu geeignet sind, sowas soll es geben.

00:17:48: Dann geht's dann gar nicht dazu.

00:17:50: Aber die klassische Blutgruppe, wie sie fast alle haben und passt schon, gell?

00:17:54: Natürlich bin ich beim ersten Mal ein bisschen erschrocken, wie das angesetzt wurde, weil man denkt, naja also hat fast die Breite einer Dachrinne, habe ich gesagt.

00:18:03: Klar ist ja, muss aber rauslaufen!

00:18:05: Aber mittlerweile bin ich bei sechs Minuten... Dass meine fünf von mir wieder weg sind, sechs Minuten.

00:18:11: Die haben mich schon rein.

00:18:13: Aber das hat man einmal gemacht und dann kennt man das Prozedere.

00:18:19: aber ich kann die Leute nur auffordern bitte vergewissert sein selber schaut sich an wie das Ganze funktioniert und lebt nicht von dem Geräte der anderen.

00:18:30: Menschen kommen ja auch in die Kirche oder benötigen Seelsorger wenn es ihnen vielleicht mal eben nicht so gut geht.

00:18:36: Also wenn sie irgendwie sagen, ich hab ein Problem was auch immer.

00:18:38: Ich habe Angst vor etwas gerade in der heutigen Zeit.

00:18:41: Kriege und Gewissheit merken wir alle bei uns selber auch wird auch an mich herangetragen.

00:18:46: Ich merke das bei mir auch.

00:18:47: manche Menschen haben auch Angst vor der Blutspende weil sie eben sagen ich war einfach angst davor.

00:18:53: wie begegnen wir vielleicht grundsätzlich auch mit diesem Thema Angst aktuelle zeit diesen menschen

00:18:58: angst essen zählen auf.

00:19:00: Ich wäre über die Fassbinder, gell?

00:19:04: Angst war immer schon ein schlechter Ratgeber.

00:19:07: Wobei ich mir für die Angst jetzt nicht zunächst einmal entschuldigen muss.

00:19:11: Auch Christus hatte ja Angst im Garten gezimmelne vor dem was jetzt ihm bevorsteht.

00:19:15: und nur wir unterscheiden ja gerne Angst und Furcht.

00:19:20: Angst ist für mich eine diffuse innere Schwäche von etwas was ich nicht kenne.

00:19:24: Der Furcht ist für mich Respekt vor einer Herausforderung.

00:19:28: Und wenn diese Angst der Furchte weichen darf, dann habe ich eigentlich einen guten Weg beschritten.

00:19:34: Angst kann zu Panik verführen.

00:19:36: Furchtt führt für mich zur geregelten Ordnung.

00:19:41: Das Wort Ehrfurcht steckt auch mit drin.

00:19:46: Also als Christ von Haus aus ein... Gnadenloser Optimist und Hoffnungsträger, weil ich weiß, wie der Paulo Sosche sagt.

00:19:58: Ich habe Gott an meiner Seite, es passiert mir nichts.

00:20:00: Ganz gleich was passiert.

00:20:04: Der dänische Politiker, der auch Philosoph und Theologe war, hat einmal gesagt Hoffnung bedeutet Leiden an der Wirklichkeit und die Leidenschaft für das Mögliche.

00:20:14: Das ist mein Prinzip geworden.

00:20:17: Das heißt ich blende die Wirklichkeiten nicht aus mit dem was sie mir an Unmöglichkeiten bringt.

00:20:23: Ein Blick in die Welt genügt.

00:20:24: Die ganzen Tramsputins und sonstigen Schädel, die uns da oder wie der Papst Leo gesagt hat einige wenige, die die Welt zum Abgrund führen.

00:20:32: Und auf der anderen Seite die Leidenschaft fürs Mögliche.

00:20:36: ich werde nicht aufhören für das Gute d. h., dass Leben in dieser Welt für den Menschen und für die ganze Schöpfung mich einzusetzen.

00:20:45: Das ist dann gelebte Hoffnung.

00:20:47: Ja auch die Hoffnung in die Menschen, die bereit sind für andere Blut zu spenden?

00:20:52: ... ohne dafür eine Rechnung bezahlt zu bekommen.

00:20:55: Ich gerne an die Tienen, damit sie irgendwann bei mir groß bedankt.

00:21:00: oder weil wir vorhin ein Gerät haben, wird man besser.

00:21:04: beim Typisieren ist so, wenn man weiß da ist ja ein konkreter Fall... Wird man wer hergeregen?

00:21:09: Wenn ich wüsste, wer meine Blutkonserve kriegt, nein!

00:21:12: Es kriegt der das braucht.

00:21:15: Das müsste man auch nochmal auflösen eigentlich.

00:21:18: Ja und völlig unabhängig was das für Menschen sind Das ist diese Grundgedanke zu helfen.

00:21:24: Ich wollte auch nochmal diesen Gedanken der Angst vielleicht aufgreifen.

00:21:27: Angst ist ja grundsätzlich was, das man zu respektieren hat.

00:21:30: aber ich fand die Verwandlung oder diese Differenzierung zu furcht weil Furcht erzeugt dann auch Respekt und Respekt darf man durchaus haben vor der Blutspende.

00:21:38: Respekt führt dazu dass man sich anständig vorbereitet auf die Blutspanne, dass man gerade jetzt im Sommer ausreichend trinkt, dass es gut ist.

00:21:44: vor der kann man dem aber auch gut begegnen, finde ich.

00:21:49: Und diese Überwindung muss sein natürlich – das ist ein Eingriff, das muss man gar nicht kleinreden.

00:21:55: Aber es ist ein Eingriff der verhältnismäßig... gut zu meistern ist und wenn man dann in die Routine reinkommt, überhaupt kein Problem mehr darstellt.

00:22:03: Und ich kann mich nur anschließen das sind ganz wunderbare Aufruf kommt vorbei probiert es aus beschäftigt euch mit dem Thema schaut bei uns auf der Homepage wobei kontaktiert uns über Social Media.

00:22:12: lasst uns einfach drüber sprechen lass uns versuchen euch diese Ängste einfach zu nehmen dem Respekt entgegenzukommen, indem wir euch wertvolle Tipps geben.

00:22:21: Lass dich ja die Technik erklären, welche Sterile und Hygienemaßnahmen hier Grundvoraussetzungen sind, dass man das überhaupt machen darf?

00:22:30: dass das Blut ja untersucht werden muss.

00:22:33: Dann macht es Werbung mit diesem Gesundheitscheck, ich gehe jetzt da zu meiner Routine-Untersuchung zum Kardiologen und lege in meinem letzten Gesundheitscheck vor, also kann man schon wieder was sparen?

00:22:45: Kann mir die Krankenkreis nicht lassen?

00:22:46: Legt schon alles dar, aber mir stimmt alles!

00:22:49: Also einfach, dass ich hier eine kostenlose Routine untersuchen habe... Und wieso?

00:22:56: Wie wäre ja blöd, wenn ich das nicht in Anspruch nehmen würde und dabei noch im Endeffekt am anderen vielleicht das Leben rette.

00:23:04: Ich habe einen Kollegen, ein evangelischen Pfarrer.

00:23:05: der hat jetzt ein neues Knie bekommen und er hat mir erzählt dass er da Komplikationen gegeben hat und dass er dann so viele Blutkonserven braucht hat.

00:23:13: Du sagst vielleicht mal meine dabei, dann bist du jetzt katholisch.

00:23:18: Nein aber da haben wir darüber geredet mit der Selbstverständlichkeit und man sagt ja noch eine Konzerfe, noch einmal eine Konzerve.

00:23:24: Und wir produzieren es.

00:23:28: Definitiv!

00:23:29: Also ich finde auch, dass Sie ein ganz leuchtendes Beispiel dafür sind.

00:23:33: Weil sie ja am Anfang Eingangs sagten die Sünderbank und ich finde es überhaupt gar kein Problem sondern ganz im Gegenteil ist das ganz großartig weil wir brauchen immer Nachwuchs bei der Blutspende.

00:23:44: aber es wäre auch unfair, dass alles jetzt auf die Generationen achtzehn bis vierundzwanzig, achtzehnt bis dreißig abzulangen.

00:23:50: man sieht an Ihrem Beispiel jede Generation braucht ihre eigenen Blutzpender und Blutzpendnerinnen natürlich Umso wichtiger.

00:24:00: Man kann auch noch mit Fünfzig, man kann mit Vierzig, man kan mit Dreißig, achtzehn dann sowieso.

00:24:05: aber man kann auch in Anführungsstrichen im höheren Alter wenn man gesund, agil und fit ist was ich Ihnen jetzt einfach zuschreibe Wunderbar mit der Blutspende beginnen und dran bleiben.

00:24:15: Also es ist nicht zu spät?

00:24:16: Ich habe noch mal so Waage durchgerechnet, wenn ich mit achtzehn angefangen hätte bis heute wieviel Liter Blut.

00:24:23: Ich hätte schon Spenden können!

00:24:25: Und jetzt einmal seit drei Jahren und denke mir... Das ist vielleicht wieder das Stoppschild an der Himmelstür.

00:24:35: Ich glaube nicht,

00:24:36: ich glaube auch

00:24:36: nicht.

00:24:37: Es stinkt dann halt selber, wenn man sagt, man hätte so viele Möglichkeiten gehabt.

00:24:41: Erinnert mich mal an diese Schlussszenen in dem Film Schindlers Liste?

00:24:44: Vielleicht kennt er die, wo er dann vor seinem Rolls Royce oder als Mercedes steht und sie gedacht hat, wenn ich den jetzt noch verkauft hätte... ...und es geht dann an die Nazis, wie viel Juden hätte ich da noch retten können.

00:24:59: ist das was so unbefriedigt, wenn man sie irgendwann mal sagt.

00:25:01: Was hätte ich da noch tun können?

00:25:02: Ich hab Menschen getroffen am Ende ihres Lebens, die mir dann erzeihen, was sie noch gerne hätten machen wollen.

00:25:08: Das waren keine Weltreisen!

00:25:09: Das war vielleicht nur mit einem Enkelkind an meiner Fussbesprüge.

00:25:12: und dann sitzt sie dann auf da und denkt mir, du armer Hund hättest es halt gemacht Es war kein Aufwand gewesen.

00:25:18: Oder deno besuchen oder da noch mal anrufen, es sind oft so Kleinigkeiten.

00:25:24: und wie erfüllt sind oft Angehörige die ihren Angehöhrigen bis zum Schluss gepflegt haben?

00:25:32: Das erleichtert ihnen so sehr die Trauer dass sie sagen können ich habe mich nicht weggeduckt, ich hab ihn nicht in eine Pflegeheim abgeschoben Ich habe bis zum schluss durchgehalten.

00:25:41: Ich habe das jetzt selber erlebt über Ure de Mesering, die ist vor einem Jahr gestorben in der Osterwoche kurz am Franziskus.

00:25:48: Und ich habe diese Frau, die es sind mir in den Sieben und neunzig Jahre alt waren, hat dreißig Jahre bei uns im Haus gelebt und ich habe immer gesagt, Frau Gruber sie werden hier sterben!

00:25:56: Wir sind alle für sie da.

00:25:58: Das wird jetzt einhalten können, das hat uns so viel Kraft gegeben wie wir sie dann bestattet haben.

00:26:05: Es war ein fröhlicher Tag weil wir Wort halten durften.

00:26:11: Das macht ja mit dem Spender so viel, wenn wir wieder bei der Blutspende sind.

00:26:16: Dass sich was tun kann und nicht unnütz-untätig rumsitzen muss!

00:26:20: Ich finde das unglaublich inspirierend weil dass es auch die Erfahrungen, die ich selber gemacht habe und die man...die wir alle glaube ich machen helfen ist gut und helfen hilft einem selber auch zum Teil also helfen.

00:26:31: es erfüllt einen mit großem Glück Gutes zu tun und ich glaube da sind sie auch ein tolles Beispiel dafür uns vielleicht auf die Fahnen schreiben, alle ein bisschen wieder mehr aufeinander Acht zu geben und uns zuzuhören.

00:26:44: Und das nicht jetzt ganz oberflächlich stehen zu lassen sondern wirklich auch im Alltag zu schauen.

00:26:50: hey wo kann ich denn mit Ihrem Beispiel folgen kleine Dinge tun die großes bewirken.

00:26:56: da ist die Blutspende ein Beispiel dessen.

00:26:59: deswegen kann ich wirklich nur empfehlen damit anzufangen weil es einem selber einfach wahnsinnig gut tut.

00:27:05: Gibt in der Bibel, das kennt ihr alle.

00:27:07: Das Gleichnis von Barmherzigen Samaritan ist eigentlich die ethische Zeitenwende, die Christus verkündet hat.

00:27:15: In seiner Religion im Judentum galt ja immer der Grundsatz wer ist mein Nächster?

00:27:21: D.h.,

00:27:21: ich ziehe einen Zaun um ein Leben herum.

00:27:23: und dann kann ich entscheiden, wer darf da drüber, wer dürft da rein durch das Gatt und wer bleibt raus.

00:27:28: D. h., wer ist mir nahe, die Samariter und alle anderen, die waren draußen bei dem Tempeln Jerusalem angebetet.

00:27:35: Und dann erzählt Jesus die Geschichte von meinem herzigen Samariter, der sich dem Überfall in den Straßengraben zuwände.

00:27:41: Der Brist und der Levit gehen weiter, weil sie sie nicht verunreinigen wollen oder das würde sie vom Tempeldienst ihrer religiösen Pflicht abhalten und sie werden nicht mehr geeignet dafür.

00:27:51: Und der Samaritan, von dem es niemand erwartet, er geht runter, kümmert sich um ihn, verbindet die Wunden, gießt Öl drüber, bringt ihn in eine Herrberge, lässt Geld zurück, sagt ich komme zurück.

00:28:01: wenn's jetzt reicht dann werde ich den Rest auch noch bezahlen.

00:28:05: Er überlässt uns diesen geschlagenen, diesen niedegedrückten Menschen!

00:28:12: Die Frage ist eben nicht mehr wer ist mein Nächster sondern wem?

00:28:16: bin ich der Nächste.

00:28:17: Das heißt, ich bin eine Handelne!

00:28:19: Christus macht uns zum Subjekt und als Handel des Wesen allen denen wir begegnen.

00:28:27: Und du spritzt eben keine Rolle mehr für wenig Spende sondern wer gerade im Straßengramm liegt.

00:28:34: Damit hatte er eine ganz klare Kritik an der Ethik und seiner Religion vorgenommen, weil er gesagt hat ihr zieht das Pferd von hinten auf.

00:28:44: Es muss anders gehen!

00:28:45: Ihr müsst vorne anfangen und vorne seid ihr, weil ihr habt die Kraft zu handeln.

00:28:52: Das ist eine gute Botschaft ein gutes Schlusswort.

00:28:56: Vielen vielen Dank dass Sie da gewesen sind.

00:28:57: Vielen dank dass sie die Zeit genommen haben und mit uns gesprochen haben.

00:29:01: Großartig, vielen

00:29:02: vielen Dank!

00:29:04: Sie nehmen es selbst in die Hand und schreiben, wie's gibt.

00:29:06: Bereit Geschichte zu schreiben.

00:29:07: kommen ein Stück mit.

00:29:09: Die Absicht deines Helden ist nicht bewundert zu werden.

00:29:11: Der

00:29:11: Antrieb zum Erfolg steckt immer in seinem Herzen Ganz egal hier auf die Berge Kloppern die Ziele in der Ferne Leg Herzblut rein und kreist die Sterne.

00:29:22: Ein Architekt der Moderne Braure Stärke zu zeigen und schwere Taten

00:29:26: zu meistern Erstecken dir du kannst sie massen begeistern.

00:29:29: Vielleicht morgen schon groß und nie wieder mehr klein, ohne Schrocken im Sein.

00:29:33: Zieh das Schwert aus dem Stein!

00:29:35: Das ist was Helden tut...

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